Im Rahmen eines praxisorientierten Projekts wurde durch einen Teilnehmer eigenständig ein komplexer Impeller entwickelt, konstruiert und gefertigt. Ziel war es, den gesamten digitalen Fertigungsprozess – von der Konstruktion bis zur CNC-Bearbeitung – vollständig abzubilden.

Konstruktion (CAD)

Die Bauteilgeometrie des Impellers wurde eigenständig mit Autodesk Inventor erstellt. Dabei lag der Fokus insbesondere auf:

  1. der präzisen Auslegung der Schaufelgeometrie
  2. der strömungsgünstigen Gestaltung
  3. der fertigungsgerechten Modellierung komplexer Freiformflächen

CAM-Programmierung

Anschließend wurde das Bauteil im CAD/CAM-Prozess weiterverarbeitet und die Frässtrategien definiert. Aufgrund der komplexen Geometrie entstand ein umfangreiches CNC-Programm mit ca. 530.000 G-Code-Sätzen.

Fertigung

Die Fertigung erfolgte auf einer DMU 50 mit Siemens-Steuerung. Gefertigt wurde der Impeller aus Aluminium, wodurch eine hohe Zerspanungsqualität sowie eine ausgezeichnete Oberflächengüte erzielt werden konnten.

Besondere Herausforderungen:

  1. simultane 5-Achs-Bearbeitung
  2. kollisionsfreie Werkzeugwege
  3. große Datenmengen durch komplexe NC-Programme
  4. hohe Anforderungen an Präzision und Oberflächenqualität

Ergebnis

Das Projekt demonstriert die vollständige digitale Prozesskette:

  1. CAD-Konstruktion
  2. CAM-Programmierung
  3. CNC-Fertigung

Der gefertigte Impeller überzeugt durch:

  • hohe Maßgenauigkeit
  • saubere Oberflächenqualität
  • erfolgreiche Umsetzung komplexer Freiformgeometrien

Das Projekt zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten moderner CAD/CAM-Technologien in Verbindung mit hochpräziser CNC-Fertigung.

Fotos: Projekt Impeller


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